Verfasst von lovehearts - Kategorie: Allgemeines und Sonstiges
Ich fühle mich verfolgt und verdammt. Denn immer ist mir jemand auf den Fersen. Mal ist es die Erinnerung an ihn, die mir schleichend hinterher eiert. Dann ist es meine Sehnsucht, die auf leisen Sohlen einen Schritt hinter mir geht. Oder es sind meine Freunde mit ihren eigenen Liebesproblemen, die alle so unüberwindbar erscheinen.
Wer zur Hölle hat diese Woche zur „internationalen Woche der Liebesdramen“ erkoren? Amor? Dem würde ich am liebsten seinen Pfeil ins eigene Herz schießen, damit er weiß, was er uns antut! Ich habe den Eindruck, er hat vergessen, was sein Job ist. „Augen auf bei der Berufswahl, Amor“, kann ich da nur sagen. Aber er würde vermutlich nur kichern und antworten: „Einsteigen, mitfliegen, abheben!“ Dabei will ich nicht mehr abheben! Ich will nicht mehr mit ihm fliegen! Sein Pfeil scheint momentan vergiftet zu sein, deshalb gibt‘s die Bruchlandung umsonst dazu.
Wenn wir verliebt sind, geht es uns dann allen so wie Ikarus? Wir wollen immer höher hinaus und verlieren die Realität vollkommen aus den Augen, bis wir gnadenlos abstürzen. Wir sollten realistischer bleiben, uns weniger in dieses Gefühl steigern, um den Aufprall abzumildern. Aber genau das können wir nicht.
Leider.
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