Baden-Baden. Ihre Arbeiten irritieren und berühren den Betrachter. Werke der beiden amerikanischen Künstler Duane Hanson (1925 – 1996) und Gregory Crewdson (geb. 1962) stehen im Mittelpunkt der Ausstellung im Museum Frieder Burda in Baden-Baden, die unter dem Titel „Unheimliche Wirklichkeiten“ vom 27. November 2010 bis zum 6. März 2011 zu sehen ist.
Mit seinen naturgetreuen Skulpturen ist Duane Hanson ein Synonym für den zeitgenössischen Realismus in der Modernen Kunst geworden. Als Motive dienen ihm Durchschnittsmenschen, Hausfrauen, Kellnerinnen, Autoverkäufer, Hausmeister. Haltung und Ausdruck der Figuren sind ganz nah an der Realität. Der Fotograf Gregory Crewdson inszeniert seine großformatigen Bilder mit cineastischem Aufwand und lässt die Abgründe hinter den alltäglichen Fassaden durchschimmern.
Beide Künstler beschäftigen sich mit Menschen, deren alltäglichem Leben, mit den Hoffnungen, Sehnsüchten und geplatzten Träumen. Menschen, die wir gewöhnlich übersehen, die gealtert und von der Wirklichkeit, dem Leben gezeichnet sind. Während Hanson seine lebensgroßen Figuren mit viel Sympathie formt, verbreitet Crewdson auf seinen Bildern von einsamen Menschen in ihren Häusern, Gärten, auf Straßen eine eher düstere, bedrückende Stimmung.
Die Ausstellung im Museum Frieder Burda präsentiert rund 30 Einzelfiguren von Duane Hanson, größtenteils aus dem Nachlass des Künstlers, im Dialog mit 20 großformatigen Arbeiten der Serie „Beneath the Roses“ des Fotografen Gregory Crewdson. Die Fotografien stammen überwiegend aus dem Besitz des Künstlers. (Quelle: PR)
Das Museum Frieder Burda liegt zwischen Stadtmuseum, der Staatlichen Kunsthalle und dem Museum für Kunst und Technik des 19. Jahrhunderts in der Baden-Badener Museumsmeile.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Sonntag, 19. Dezember 2010 um 10:53 und in der Kategorie Freizeit und Events abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



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