Ich fühle mich verfolgt und verdammt. Denn immer ist mir jemand auf den Fersen. Mal ist es die Erinnerung an ihn, die mir schleichend hinterher eiert. Dann ist es meine Sehnsucht, die auf leisen Sohlen einen Schritt hinter mir geht. Oder es sind meine Freunde mit ihren eigenen Liebesproblemen, die alle so unüberwindbar erscheinen.
Wer zur Hölle hat diese Woche zur „internationalen Woche der Liebesdramen“ erkoren? Amor? Dem würde ich am liebsten seinen Pfeil ins eigene Herz schießen, damit er weiß, was er uns antut! Ich habe den Eindruck, er hat vergessen, was sein Job ist. „Augen auf bei der Berufswahl, Amor“, kann ich da nur sagen. Aber er würde vermutlich nur kichern und antworten: „Einsteigen, mitfliegen, abheben!“ Dabei will ich nicht mehr abheben! Ich will nicht mehr mit ihm fliegen! Sein Pfeil scheint momentan vergiftet zu sein, deshalb gibt‘s die Bruchlandung umsonst dazu.
Wenn wir verliebt sind, geht es uns dann allen so wie Ikarus? Wir wollen immer höher hinaus und verlieren die Realität vollkommen aus den Augen, bis wir gnadenlos abstürzen. Wir sollten realistischer bleiben, uns weniger in dieses Gefühl steigern, um den Aufprall abzumildern. Aber genau das können wir nicht.
Leider.
Dieser Eintrag wurde verfasst am Sonntag, 2. November 2008 um 12:32 und in der Kategorie Allgemeines und Sonstiges abgelegt. Antworten auf diesen Beitrag kannst du mit dem RSS 2.0 Feed verfolgen. Du kannst außerdem einen Kommentar abgeben oder einen Trackback von deinem Blog senden.



2. November 2008 um 16:00
Nun muss ich hier auch einmal was reinschreiben….ist dies hier ein Stadtblog für Baden-Baden oder ein Terapie Blog ? hätte schon gerne etwas über Baden-Baden erfahren und nicht über das gescheiterte Liebesleben der Baden-Badener Bürger….vieleicht wird das ja in Zukunft etwas ….danke an die Autoren!
3. November 2008 um 12:02
Hi Amor, geb ich Dir auch recht
Also liebe Schreiber,
wenn Ihr Probleme im Liebesleben habt, dann schreibt doch lieber in einem Chat, da werden Sie geholfen *lach*
4. November 2008 um 13:33
Verschone uns zukünftig mit Deinem Schwachsinn! Oder such Dir einen Psychater, wir wollen Deinen Privatkäse hier nicht lesen!
10. Dezember 2008 um 10:15
Sicher heben wir ab wenn wir veliebt sind, es liegt daran das wir das gefühl haben jemand ist für uns da und trägt uns und unsere sorgen und ängste ein stück weit mit… die kunst besteht darin langsam in den alltag abzusteigen und gemeinsam das leben zu bewältigen, mit allem was kommt. darauf zu vertrauen das dir vertraut wird und du vertrauen kannst. das die worte ehrlich sind und das schöne überwiegt…
Und was die anderen an geht: es ist einfacher sich lustig zu machen, als sich an die eigene nase zu fassen…